Optimale Wärmedämmung, prima Raumklima: Feuchteschutz im Ziegelhaus
Klarer Sieger in Punkto Feuchteschutz sind dabei Poroton-Ziegel mit ihrem kapillaren Gefüge, welche sich deutlich schneller als grobporiges oder sehr dichtes Material entfeuchten - sehr zum Vorteil für das Dämmverhalten bzw. Raumklima.
Wie kann Feuchtigkeit in Bauteilen entstehen?
Feuchtigkeit wirkt in vielfacher Weise auf die einzelnen Bauteile ein: angefangen beim Feuchtegehalt bestimmter Baustoffe aufgrund ihres Herstellungprozesses über die Baufeuchte bei der Verarbeitung (z.B. Anmachwasser von Mörtel und Beton) über etwaiges Tauwasser durch Kondensation von Wasserdampf im Gebäudeinnern bis hin zu Tauwasser im Bauteil durch Wasserdampfdiffusion bei Unterschreitung des Taupunkts. Aber auch mangelnder Schutz gegen Schlagregen bzw. eine mangelhafte Bauwerksabdichtung im Keller- oder Erdgeschoss können der Grund für eindringende Feuchtigkeit sein, ebenso wie Schäden an wasserführenden Leitungen.
Diese Feuchtigkeit kann die Wärmedämmung des Baustoffes stark herabsetzen. Für das thermische Verhalten einer Wandkonstruktion ist daher nicht allein der ausgewiesene Wärmedämmwert, sondern auch die Wärmedämmeigenschaft eines Baustoffs unter Feuchtigkeitseinfluss entscheidend. Tonziegel besitzen herstellungsbedingt durch die Trocknung und das Brennen im Ofen von Haus aus den geringsten Feuchtegehalt aller massiven Wandbaustoffe. Ein energieaufwendiges und damit kostenintensives Trockenheizen über mehrere Heizperioden entfällt. Da eine Außenwand auch durch Witterungseinflüsse und etwaigen Tauwasseranfall immer feucht werden kann, ist zudem ein schnelles Austrocknungsverhalten der Konstruktion von hoher Bedeutung. Aufgrund seiner Kapillarleitfähigkeit entfeuchtet ein Ziegelmauerwerk deutlich schneller als zum Beispiel Porenbeton bzw. Schwerbeton oder Kalksandstein mit einer vergleichsweise grobporigen bzw. sehr dichten Struktur.
Wie kann Feuchtigkeit in Bauteilen entstehen?
Feuchtigkeit wirkt in vielfacher Weise auf die einzelnen Bauteile ein: angefangen beim Feuchtegehalt bestimmter Baustoffe aufgrund ihres Herstellungprozesses über die Baufeuchte bei der Verarbeitung (z.B. Anmachwasser von Mörtel und Beton) über etwaiges Tauwasser durch Kondensation von Wasserdampf im Gebäudeinnern bis hin zu Tauwasser im Bauteil durch Wasserdampfdiffusion bei Unterschreitung des Taupunkts. Aber auch mangelnder Schutz gegen Schlagregen bzw. eine mangelhafte Bauwerksabdichtung im Keller- oder Erdgeschoss können der Grund für eindringende Feuchtigkeit sein, ebenso wie Schäden an wasserführenden Leitungen.
Diese Feuchtigkeit kann die Wärmedämmung des Baustoffes stark herabsetzen. Für das thermische Verhalten einer Wandkonstruktion ist daher nicht allein der ausgewiesene Wärmedämmwert, sondern auch die Wärmedämmeigenschaft eines Baustoffs unter Feuchtigkeitseinfluss entscheidend. Tonziegel besitzen herstellungsbedingt durch die Trocknung und das Brennen im Ofen von Haus aus den geringsten Feuchtegehalt aller massiven Wandbaustoffe. Ein energieaufwendiges und damit kostenintensives Trockenheizen über mehrere Heizperioden entfällt. Da eine Außenwand auch durch Witterungseinflüsse und etwaigen Tauwasseranfall immer feucht werden kann, ist zudem ein schnelles Austrocknungsverhalten der Konstruktion von hoher Bedeutung. Aufgrund seiner Kapillarleitfähigkeit entfeuchtet ein Ziegelmauerwerk deutlich schneller als zum Beispiel Porenbeton bzw. Schwerbeton oder Kalksandstein mit einer vergleichsweise grobporigen bzw. sehr dichten Struktur.
Wie können Ziegel Feuchtigkeit regulieren?
Das Austrocknungsverhalten eines Baustoffes wird - neben den außenklimatischen Bedingungen - auch durch den alltäglichen Wohnbetrieb mehr oder weniger stark beeinflusst. Eine konsequente Lüftung bzw. Beheizung wirkt im Allgemeinen förderlich auf die Austrocknung. Ohne Lüftung oder Beheizung wird dieser Vorgang dagegen verzögert bzw. unter Umständen sogar verhindert. Der rein natürliche Baustoff Ziegel erreicht dabei im Vergleich zu anderen Wandbaustoffen mit Abstand die kürzesten Austrocknungszeiten. Er gilt als diffusionsoffener Baustoff und ermöglicht somit die Aufnahme und den Durchgang von Wasserdampf und gibt diesen während der Verdunstungsphase zeitversetzt wieder an die Umgebung ab. Nicht zuletzt diese Eigenschaften in Verbindung mit der Kapillarleitfähigkeit sichern den Bewohnern eines Ziegelhauses eine gleich bleibend hohe Wärmedämmung sowie ein optimales, wohngesundes Raumklima in ihren "vier Wänden".
Das Austrocknungsverhalten eines Baustoffes wird - neben den außenklimatischen Bedingungen - auch durch den alltäglichen Wohnbetrieb mehr oder weniger stark beeinflusst. Eine konsequente Lüftung bzw. Beheizung wirkt im Allgemeinen förderlich auf die Austrocknung. Ohne Lüftung oder Beheizung wird dieser Vorgang dagegen verzögert bzw. unter Umständen sogar verhindert. Der rein natürliche Baustoff Ziegel erreicht dabei im Vergleich zu anderen Wandbaustoffen mit Abstand die kürzesten Austrocknungszeiten. Er gilt als diffusionsoffener Baustoff und ermöglicht somit die Aufnahme und den Durchgang von Wasserdampf und gibt diesen während der Verdunstungsphase zeitversetzt wieder an die Umgebung ab. Nicht zuletzt diese Eigenschaften in Verbindung mit der Kapillarleitfähigkeit sichern den Bewohnern eines Ziegelhauses eine gleich bleibend hohe Wärmedämmung sowie ein optimales, wohngesundes Raumklima in ihren "vier Wänden".
Typische nutzungsbedingte Feuchtigkeitsquellen
| Feuchtigkeitsabgabe pro Tag | |
| Mensch |
1,0 - 1,5 Liter |
| Knochen |
0,5 - 1,0 Liter |
| Duschen, baden (pro. Pers.) |
0,5 - 1,0 Liter |
|
Wäschetrockner (4,5 kg) geschleudert tropfnass |
1,0 - 1,5 Liter 2,0 - 3,5 Liter |
| Zimmerblumen, Topfpflanzen |
0,5 - 1,0 Liter |
Quelle: Wienerberger Ziegelindustrie


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